Menschlichkeit ist unbezahlbar
Aber Kosten entstehen doch
Bei uns steht Menschlichkeit auch dann im Vordergrund, wenn es um die Kosten geht.
Der Gedanke an ein Altenpflegeheim ist von vielen Sorgen begleitet. Eine davon kann die sein, wie man es bezahlen kann. Man hört oder liest von nicht unerheblichen Beträgen und befürchtet, dass die eigenen Mittel dafür nicht reichen könnten. Bei der Caritas, die gemeinnützig ist, steht Menschlichkeit auch dann im Mittelpunkt, wenn es um Kosten geht: So gehen wir sparsam und verantwortungsvoll mit Geld um und wollen an Ihnen nichts verdienen. Dennoch entstehen gerade im Bemühen um viel Menschlichkeit Kosten. Und deren Wert möchte man kennen, um den Preis zu verstehen. Die Kosten entstehen durch die Leistungen, die ein Altenpflegeheim erbringt. Die sind sehr vielfältig, man kann sie in drei Gruppen gliedern: Wohnen, Vollpension und Pflege. Wohnen bedeutet die Unterbringung in den teilweise selbst eingerichteten Einzelzimmern. Dazu kommen Gemeinschaftsräume zum Treffen und Therapieräume, in denen die Gesundheit gepflegt wird. Natürlich wird überall regelmäßig sauber gemacht.
Das alles rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Für jeden einzelnen Bewohner.
Das gehört zur Vollpension. Und natürlich alle Mahlzeiten, darunter möglichst viele Lieblingsgerichte. Hinzu kommen das Waschen und Bügeln. Energie, Wasser, Müllentsorgung  und Zimmerreinigung - man muss sich um nichts kümmern.
Die Pflege: Sie macht den Großteil der Kosten aus. Und der Menschlichkeit. Die Pflegerinnen und Pfleger ermöglichen, wieder im Garten sitzen zu können. Sie helfen in angenehme Wannenbäder und beim Essen. Oder beim Aufräumen im eigenen Zimmer.
Oft sind sie auch so da, für gemeinsame Aktivitäten oder einfach zum Reden. Wenn man schlechter Dinge ist, besonders. Und natürlich wird man medizinisch bestens versorgt, durch Ihren Hausarzt.
Auf jeden Fall wird niemand mehr belastet als zumutbar.
So entstehen also die Kosten: durch viel Menschlichkeit in zahllosen Begegnungen jeden Tag. Wie werden sie nun getragen? Bei den meisten von uns kommt die Pflegeversicherung für einen Teil der Kosten auf. Wie viel sie genau trägt, hängt davon ab, wie pflegebedürftig man ist. Das drückt sich aus in der sogenannten Pflegestufe, und die wird durch die Pflegekasse festgestellt. Den Rest der Kosten trägt man selbst - soweit man kann. Fehlt schließlich noch etwas, springen die Sozialhilfeträger ein. Das ist wichtig zu wissen, denn es nimmt uns die Sorge, das neue Zuhause könnte eine Frage des Geldes sein. Wie sich all das im Einzelfall genau verhält, klären wir am besten in einem persönlichen Gespräch.